Türzargen

Was sind eigentlich Türzargen?

Türzargen oder Türfutter sind jener Teil der Tür, der umgangssprachlich gerne als Türrahmen bezeichnet wird. Sie sind also der fest installierte Teil der Tür, an dem der bewegliche Teil, das Türblatt, das gemeinhin einfach Tür genannt wird, angebracht ist. Die Türzarge gibt also der Innentür ihre Stabilität. Sie verbindet sie mit Wand und Boden, wodurch ihr Gewicht optimal aufgefangen wird. Die Ausrichtung der Zarge ist dabei essentiell. Sie sorgt dafür, dass das Türblatt gerade schwingt. Außerdem ermöglichen Türzargen die Installation von Schlössern. Denn ohne einen soliden Gegenpart kann ein Türschloss nicht schließen.

Welche Arten von Türzargen gibt es?

Türzargen gibt es in zahlreichen Ausführungen. Die Entscheidung zwischen verschiedenen Modellen hängt zum einen vom Anwendungsbereich ab. Zum anderen spielt der persönliche Geschmack immer auch eine Rolle. Man unterscheidet verschiedene Kostruktionsweisen:

  • Die Umfassungszarge oder auch Futterzarge bezeichnet die Klassische Zarge, die Laibung bzw. Türfutter, also die Öffnung in der Wand, in die die Innentür eingesetzt wird, oben, links und rechts umfasst.
  • Die Eckzarge dagegen umfasst nur eine Seite der Laibung.
  • Der Blockrahmen wiederum ist ein kompakter Türrahmen. Je nach Region wird dieser auch Stockzarge oder Türstock genannt. Diese Art Türzarge unterscheidet sich in drei Unterkategorien, je nach Einbausituation:
    • Blockzarge: Diese wird in die Laibung montiert und füllt sie in gesamter Breite aus.
    • Stockrahmen: Diese Zarge wird ebenfalls im Türfutter angebracht, ist jedoch schlanker bemessen.
    • Blendrahmenzarge: Diese Türzarge wird vor der Laibung angebracht.

Moderne Block- und extra schmale Umfassungszargen ermöglichen eine wandbündige Montage Ihrer Tür.

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Gerne beraten wir Sie individuell in einem persönlichen Gespräch, um die ideale Innentür für Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget zu finden. Senden Sie uns einfach eine Anfrage oder rufen Sie uns unter 0721 / 597 905 81 an.

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Danny Hammer und Siegfried Margrander, Geschäftsführer
Danny Hammer und Siegfried Margrander, Geschäftsführer

Welches sind die beliebtesten Zargentypen?

Auch und gerade der Innenausbau bestimmen Trends die Popularität verschiedener Optionen. Während bestimmte Exoten hier und da angefragt werden, gibt es zwei Türzagen-Typen, die sich nachhaltiger und breiter Beliebtheit erfreuen:

Die Futterzarge

Der Klassiker kommt einfach nicht aus der Mode. Die Futterzarge ist auch gerade aufgrund des verhältnismäßig einfachen Einbaus und der Vielzahl an Anbietern, die ihrerseits für eine Vielzahl an Dekorvarianten und Preiskategorien sorgt, eine weit verbreitete Option. Kaum vorstellbar, dass der Platzhirsch Futterzarge jemals aus der Mode kommt.

Die moderne Blockzarge

Genau genommen nicht nur dieses Modell, sondern jedes, das eine wandbündige Türmontage erlaubt. Innentüren, die sich dezent in die Wandfläche einfügen, sind im Innenausbau bereits seit einer Weile im Trend. Bei der wandbündigen Montage ist jedoch einerseits zu bedenken, dass die Tür nur auf einer Seite in einer Flucht mit der Wand sein kann. Das wird häufig nicht bedacht. Auf der anderen Seite ist einzukalkulieren, dass für eine solche Montage deutlich höhere Preise aufgerufen werden als beim Einbau der klassischen Futterzarge. Das gilt insbesondere dann, wenn die Tür entgegen der Öffnungsrichtung wandbündig sein soll. Dies nämlich erfordert eine kostspielige Spezialkonstruktion.

Welche Materialien werden für Türzargen verwendet?

Die gängigsten Materialien für Zargen sind Holz und Stahl, wobei auch Holzwerkstoff und Aluminium häufig zum Einsatz kommen. Holzzargen bieten Vorteile bezüglich der Raumgestaltung: Die Holzart kann den im übrigen Innenausbau verwendeten Hölzern angepasst werden. Außerdem lässt sich Holz gut verarbeiten und anpassen und in jeder möglichen Weise nachbehandeln. Stahlzargen anzupassen ist dagegen weniger einfach. Dies ist der Härte des Werkstoffs geschuldet, die gleichzeitig sein größter Vorteil ist: Die Materialeigenschaften machen Stahlzargen außerordentlich belastbar. Das ist vor allem dann entscheidend, wenn entsprechend schwere Türblätter in die Innentüren verbaut werden sollen. Besonders dann, wenn schwere Glas- oder Metalltüren verbaut werden, sind sie mit Türzargen aus Stahl gut beraten. Selbstverständlich spricht aber auch nichts dagegen, sich aus Geschmacksgründen für Stahlzargen zu entscheiden. Ob blank, gebürstet, lackiert oder pulverbeschichtet: Stahl kann sich ebenso angenehm in den entsprechenden Einrichtungsstil einfügen wie Holz.

Im Objektbereich sind aufgrund der hohen Beanspruchung Stahlzargen besonders beliebt. Hier mit Pulverbeschichtung und Festverglasung.
Im Objektbereich sind aufgrund der hohen Beanspruchung Stahlzargen besonders beliebt. Hier mit Pulverbeschichtung und Festverglasung. (Tierarztpraxis an der Alten Spinnerei, Ettlingen)